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„Gut Ding will Weile haben.“ – Das galt bestimmt auch für die Entstehung unseres Pilgertropfens. Doch keiner konnte ahnen, dass allein der Beginn seiner Geschichte gut zehn Jahre dauern sollte.

PilgertropfenEs war der 15. August 2000, Mariä Himmelfahrt, als wir uns mit unserem damaligen Pastor Richard Schulte Staade getroffen haben. Wie so oft sprachen wir von Kevelaer, von der Wallfahrt. Aber auch über eine Idee: Ein guter Tropfen für eine besondere Stadt.

PilgertropfenDieser Tropfen könnte ein eigens kreierter Likör sein, der vielleicht auch in Kevelaer herzustellen wäre. Aber so einfach sollte es nicht sein, wie sich beim nächsten gemeinsamen Treffen mit einem heimischen Kornbrenner herausstellte. Eines war jedoch klar: Wir wussten, was wir wollten.

Es verging einige Zeit und Pastor Schulte Staade verabschiedete sich in den wohlverdienten Ruhestand. Der Kontakt blieb bestehen, die gemeinsame Idee auch. Nichts war verloren, im Gegenteil: Mit dem neuen Pastor von St. Marien, Stefan Zekorn, kam ein neuer Unterstützer hinzu.

Zu einer folgenreichen Begegnung kam es dann in Xanten bei einer Weinprobe zusammen mit Kaplan Martin Klüsener. Ein weiterer Gast sprach ihn an und fragte, wo wir denn her kämen. Aus Kevelaer! Der Gast auch, wie das Gespräch ergab und es dauerte nicht lange, bis die Idee vom Likör für Kevelaer besprochen wurde. Und auch hier: Zustimmung, nicht nur bei den Gästen. Der Weinhändler war von der Idee angetan. Sie solle auf jeden Fall verfolgt werden. Und das tat er, als er ein paar Tage später anrief und um ein weiteres Gespräch bat.

PilgertropfenDas Treffen fand bei uns in Kevelaer statt. Natürlich kam Pastor Schulte Staade dazu. Er hatte uns mit der Idee von Anfang an begleitet. So auch an diesem Abend, an dem er uns zwei entscheidende Vorschläge zu unserem Likör für Kevelaer mit auf den Weg gab: Den Namen „Pilgertropfen“ sowie den Spruch „Zuhause wie in Kevelaer“.

PilgertropfenAm 15. August 2010 kam der „Pilgertopfen“ auf den Markt, der seitdem von der Kornbrannntwein-Brennerei Böcker in Lüdinghausen hergestellt wird.

Im Mai 2011, anlässlich der Einführung von Domkapitular Rolf Lohmann als neuer Pastor von St. Marien, bekam der Pilgertropfen sein heutiges Etikett. Hier sehen wir die Gnadenkapelle und im Hintergrund die Basilika und das Priesterhaus als eine Einheit.